Autor Thema: Wasserversorgung Reppist  (Gelesen 1707 mal)

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Offline Frank

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Wasserversorgung Reppist
« am: 27. März 2014, 18:57:26 »
Auf Norberts Grafik von Rauno (klick) ist ein Trinkwasserbehälter eingezeichnet.

Das bringt mich auf die Frage: Wo kam eigentlich das Trinkwasser in Reppist her?

Offline Norbert61

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Antw:Wasserversorgung Reppist
« Antwort #1 am: 27. März 2014, 21:23:38 »
Wasserversorgung unserer Heimat

Unmittelbar nach der Gründung der "Niederlausitzer Wasserwerksgesellschaft mbH" begann der Aufbau von Gruppenwasserversorgungen. Im Bezirk um Buchwalde, Senftenberg, Klettwitz bis Sallgast wurden von 1912 bis 1914 als Hauptanlagen das Wasserwerk Buchwalde der "Hochbehälter am Raunoer Berge" sowie ein Zwischenpumpenwerk und der Wasserturm am Paradies errichtet.  Mit dem Hochbehälter wurde der wechselnde Wasserverbrauch ausgeglichen und ein gleichmäßiger Versorgungsdruck gewährleistet. Der Eisenbeton - Behälter bestand aus 2 Kammern mit einem Inhalt von je 1000 m3. Die Sohlenhöhe von 151 m über NN genügte, um für den überwiegenden Teil von Senftenberg einen Versorgungsdruck von gut 4 bar zu sichern.
Expandierender Bergbau und Bevölkerungszuwachs erforderten die Erweiterung der Wasserversorgung. Mit dem Bau des Wasserwerkes in Tettau ( 1953/ 55 ) wurde von dort eine Fernleitung bis nach Rauno verlegt, ein weiterer 5000 m3 - Behälter entstand.
Doch schließlich machte der Tagebau Meuro auch vor Rauno keinen Halt. Ersatz musste her. Da es in der Umgebung keine gleichwertige  "Hochfläche" mehr gab, wurde zwischen Senftenberg und Hörlitz eine Druckerhöhungsanlage mit zwei Behältern ( je 5000 m3 ) errichtet. Im März 1983 wurden die Behälter in Rauno gesprengt.

Quelle
Lausitzer Wasserzeitung 11. Jahrgang  Nr 2 / Juni 2006 Ausgabe Senftenberg

Offline Frank

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Antw:Wasserversorgung Reppist
« Antwort #2 am: 04. Juli 2015, 13:21:39 »
War das Wasserwerk Buchwalde die Anlage, die an der Straße zwischen Senftenberg und Koschen stand?

Offline Frank66

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Antw:Wasserversorgung Reppist
« Antwort #3 am: 09. Juli 2015, 18:39:12 »
Genau dort war das Wasserwerk