Autor Thema: Schmiedegasse  (Gelesen 3087 mal)

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Offline Frank66

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Schmiedegasse
« am: 01. Dezember 2011, 10:02:32 »
1985 von Spremberger Straße aus aufgenommen
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2011, 09:45:26 von Frank66 »

Offline Frank

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Antw:Schmiedegasse
« Antwort #1 am: 01. Dezember 2011, 12:42:08 »
Links im Vordergrund sieht man die Schmiede mit dem hellen Tor. Ja, da gab es wirklich noch einen Dorfschmied und da wurden noch echte Schmiedearbeiten verrichtet! Auch wurden dort Pferde beschlagen (mit Hufeisen versehen).
Was hinter der Schmiede war, weiß ich nicht mehr.

Rechts im Vordergrund ist der Biergarten der Gaststätte "Feldschlösschen", im Volksmund auch "bei Paulicks" genannt.  ;)
Was hinter dem Biergarten war, weiß ich auch nicht mehr. Ganz hinten rechts gab es aber noch Wohnhäuser.

Wenn man die Schmiedegasse herunter schaut, sieht man hinten die querverlaufende Anlage (Gleise) des Rangierbahnhofs.
Darüber, weiter entfernt, scheint ein Hügelzug zu sehen zu sein. Was ist das? Sollte das der Koschenberg sein?
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2011, 21:52:43 von Frank »

Offline Frank66

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Antw:Schmiedegasse
« Antwort #2 am: 01. Dezember 2011, 20:57:09 »
Hinter der Schmiede war der Garten vom Schmied, der sich bis zur Eisenbahnstraße hinzog.

Hinter Paulicks Biergarten war der Garten, der zum Grundstück Ecke Schmiedegasse-Eisenbahnstraße gehörte.

Der Hügelzug ist der Bahndamm auf dem noch heute die Züge fahren.
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2011, 21:16:00 von Frank66 »

Offline Frank

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Antw:Schmiedegasse
« Antwort #3 am: 01. Dezember 2011, 21:34:45 »
Das mit dem Bahndamm kann ich mir nicht vorstellen. Dafür ist der "Hügelzug" meines Erachtens viel zu hoch. Und ich glaube zu sehen, dass der "Hügelzug" oben auch nicht eben ist. Ich meine übrigens ganz hinten das etwas hellere Grau.

Schau mal auf das Foto unten, da ist der Bahndamm im Größenvergleich zu einer Lok zu sehen. Der Damm ist nur unwesentlich höher als eine Lok.

Übrigens, die Holzhütte auf dem Bild ist das "Bahnhofsgebäude"  ;) des Haltepunktes Reppist ...

Quelle des Fotos: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/7902216
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2011, 21:46:09 von Frank »

Offline BommelK2

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Antw:Schmiedegasse
« Antwort #4 am: 29. Mai 2012, 10:32:06 »
Links im Vordergrund sieht man die Schmiede mit dem hellen Tor. Ja, da gab es wirklich noch einen Dorfschmied und da wurden noch echte Schmiedearbeiten verrichtet! Auch wurden dort Pferde beschlagen (mit Hufeisen versehen).
Was hinter der Schmiede war, weiß ich nicht mehr.

Rechts im Vordergrund ist der Biergarten der Gaststätte "Feldschlösschen", im Volksmund auch "bei Paulicks" genannt.  ;)
Was hinter dem Biergarten war, weiß ich auch nicht mehr. Ganz hinten rechts gab es aber noch Wohnhäuser.

Wenn man die Schmiedegasse herunter schaut, sieht man hinten die querverlaufende Anlage (Gleise) des Rangierbahnhofs.
Darüber, weiter entfernt, scheint ein Hügelzug zu sehen zu sein. Was ist das? Sollte das der Koschenberg sein?

Hallo,

also wir haben direkt überm Schmied in der Spremberger Str. 10 gewohnt und auch den Blick Richtung Süden auf die Bahn mehr oder weniger genießen können. Auf keinen Fall konnte man aus der Position aus der das Bild fotografiert worden ist, den Koschenberg sehen.
Ich kannmir eventuell nur vorstellen, das es wirklich der Bahndamm der Cottbuser Strecke (dunkelgrauer Bereich) ist. Da dort teilweise am Hand auch Baumbeuchs war könnte der Damm hier im Foto höher erscheinen sein. Übrigens hinter unserem Grundstück war wirklich nur unser Garten. In den ersten Jahren ging das Grundstück bis fast an den Gleiskörper des Rangierbahnhof ran. Nur ein kleiner Trampelpfad ging dort noch hinterm Zaun lang. Dann kam ja mal irgendwann Ende der siebziger Jahre oder Anfang der achtziger der Bagger durchs Dorf gefahren und es wurden zwischen Bahn und den letzten grundstücken ein Brunneriegel installiert. Die Rohre waren immer ein shcöner Speilplatz für uns Kinder. Da wurde das Grundstück (der Garten) ganz schön beschnitten. Es gingen ca. 20 Meter bis zur Bahn verloren.

Hinter Paulicks Biergarten, den ich übrigens nur noch vom Namen, als der eigentlichen Bestimmung her kenne (aber der Pavillon stand ja bis zum Schluß drin und wurde als Heulagerplatz genutzt), war dann noch ein oder zwei Grundstücke. Direkt angeschlossen hat sich das Haus der Familie Bürger. Die haben Bienenzucht betrieben und ich glaub auch eine kleine Weinbergschneckenzucht. Zumindest haben wir die als Kinder immer am dort Zaun, direkt neben dem Hochspannungsmast, der in deren Garten stand, gefunden LOL.
Das nächste Grundstück hat dann wahrscheinlich nicht mehr zur Schmiedegasse gehört. Das Haus darauf war leicht versetzt nach rechts hinter Bürgers Haus im Foto. Wer da gewohnt hat kann ich nicht mehr sagen. Der Zugang war aber mit Sichrheit nicht mehr aus der Schmiedegasse sondern aus der Eisenbahnstraße.

Offline Frank66

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Antw:Schmiedegasse
« Antwort #5 am: 29. Mai 2012, 20:10:46 »
Das Haus, welches nach Bürger kam, gehörte der Familie Winzner. In diesem Haus wohnte auch die Familie Speike.

Offline Frank

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Antw:Schmiedegasse
« Antwort #6 am: 31. Mai 2012, 22:52:59 »
Da muss ich mich wohl dem besseren Wissen beugen  ;). Wenn Du da gewohnt hast, BommelK2, wirst Du besser als ich wissen, dass der Koschenberg nicht zu sehen war. Aber dafür, dass wir das diskutieren, ist das Forum ja da.

Offline Lutz Werner

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Antw:Schmiedegasse/Eisenbanhstarsse 1
« Antwort #7 am: 29. Juli 2016, 10:30:00 »
Das Haus, welches nach Bürger kam, gehörte der Familie Winzner. In diesem Haus wohnte auch die Familie Speike.

Ganz zufällig finde ich hier etwas über mein Elternhaus, der Familie Bürger und die Bienenzucht meines Onkels Erich Bürger, der 1991 verstorben ist.
Er hatte übrigens einen LKW mt einem Holzvergaser, den er nach seiner Selbstständigkeit im Garten vergraben hat... zumindestens den Unterbau vom LKW.
Meine Mutter Else Werner, geb, Bürger war ebenfalls bei der Bahn beschäftigt, leider kann ich heute nicht mehr sagen was genau sie dort gearbeitet hat.
Mein Vater Helmut Werner ist 1957 "in den Westen gemacht"... wir, meine Mutter und meine zwei Geschwister sind im Winter 1957 von Berlin aus in den Westen ausgeflogen worden.

Wer kann sich an diese ganzen Dinge erinnern und mir näheres berichten ?
Von der Familie Speicke habe ich keine guten Erinnerungen, zumindestens was den Henner anbelangt.
Aber das gehört nicht hier her.


« Letzte Änderung: 30. Juli 2016, 11:22:06 von Lutz Werner »

Offline Frank66

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Antw:Schmiedegasse
« Antwort #8 am: 29. Juli 2016, 12:30:21 »
Hallo Lutz,

wenn du aus dem Haus Bürger kommst, bist du dann auch mit Alfred Ewald verwandt?

Offline Lutz Werner

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Antw:Schmiedegasse
« Antwort #9 am: 29. Juli 2016, 23:31:26 »
Hallo Frank,
jetzt habe ich Deinen Beitrag gefunden und kann dir nun auch auf diesem Wege mitteilen, dass ich mit Ewalds verwandt bin.

so, dann warte ich mal auf die Dinge, die man mir hier noch mitzuteilen gedenkt

es grüßt Lutz
« Letzte Änderung: 30. Juli 2016, 11:15:43 von Lutz Werner »